21.12.2014
Der Wetterbericht hat Sonne angekündigt. Die Marathonläufer...oder was auch immer sie laufen... sind dann bestimmt schon wieder zu Hause. Die Wolken lassen sich Zeit....
Nach spätem Frühstück mache mich wieder auf den Wanderweg. Christiane geht heute andere Pfade, ihre Knie wollen nicht so recht.
Ich habe mir mehrere Aufzüge vorgenommen. Den einen -Ascensor el Paral- erreiche ich auch gut und gehe gleich ins nächste Museum.
Der Baburizza Palast von 1916 ist ein wunderschönes Haus, nahe der Seilbahnstation gelegen. Pascal Barburizza stamte aus Dubrovnik und war einer der reichsten Männer Chiles im 20. Jahrhunderts .Das Haus ist ein Nationaldenkmal und beherbergt vor allem Gemälde in seinem Museo Bellas Artes.
Heute ist Sonntag, da sind viele Touristen unterwegs, aber keine Kreuzfahrer. Die kommen erst morgen wieder.
Oben auf dem Berg laufen die Leute mit dicken Kameras am Hals herum, offenbar ist die diebische Zone mehr unten in der Stadt, wo es tatsächlich auch reichlich zwielichtige Ecken gibt.
Von den Hügeln herab hat man die tollsten Aussichten und die interessanten Grafities sind nicht zu zählen. Leider wird auch sehr viel herumgeschmiert, und man nimmt dabei keine Rücksicht darauf, was man nun gerade mit Kritzeleien und Schmierereien verunziert.
Die Kirchen sind hier merkwürdigerweise alle verschlossen.
| durch ein Tor geht es über Treppen nach unten |
| das macht Sinn.... die Hunde wird`s bestimmt erfreuen.... |
| Blick auf den gegenüberliegenden Hügel |
| eine der schönen Ecken.... |
| Segel über dem Gemüse |
| da muss man erst mal drauf kommen.... |
| der Blick hat mir besonders gut gefallen |
| ....der natürlich auch.... |
| ....und der Blick???.... auch schön.... |
| die Omi hat es mir angetan.... |
| ...und der Typ ist auch nicht schlecht... |
| ....so ein Auto hatten wir auch einmal..... |
Nach dem Museum gehe ich weiter, suche einandere kleines Museum, was aber nicht auftaucht....außer auf der Karte...und laufe so immer weiter, bis es mir zu viel wird. Noch eine halbe Stunde, und ich hätte das Museum Pablo Nerudas erreicht. Die Auskunft habe ich aber mehrfach auf dem Weg bekommen. Da man sowieso nicht alles sehen kann, kehre ich jetzt um..... Die Sonne brennt, meine Wasserflasche ist leer, und da oben am Berg gibt es kein Lokal, was offen hätte.
Ich erhole mich weiter unten im Cafe con Letras bei Käsekuchen mit Waldbeersauce.......
Von den vielen Treppen bin ich fußlahm geworden und suche die nächste Fahrgelegenheit nach unten.
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| Uta mit Aussicht |
| den Blick muss man erst einmal aushalten.... |
Also nehme ich den Ascensor Reina Victoria, der 1902 erbaut wurde. Zum letztenmal geht es für 100 Pesos (etwa 0,13 €) bergab.
| Technik von 1902 |
Im Hotel ist statt Erholung Kofferpacken angesagt.
| noch um 19 Uhr volles Licht... vom Zimmerfenster aus.... |
| ...und nun : gute Nacht! |
Morgen geht es auf das Schiff, und wie es dort mit dem Internet aussieht, weiß ich noch nicht...
Ich befürchte, schlecht ....
Erst am 6.1.2015 sind wir wieder an Land. Dann kommen wir in Buenos Aires an.
Also: schau`n wir mal....
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