In der Nacht hat es geregnet, gegen 8 ist es trocken und relativ mild.
Große Blätter neben riesigen, dick behangenen Blaubeerbüschen, dichtes Gestrüpp neben farnbehangenen Bäumen vor grünen Wiesen mit Sumpfdotterblumen.
"Die Schönheiten Patagoniens" stehen auf unserem heutigen Programm.
Wir befinden uns am Ende eines langen Fjords im südlichen Chile, und auch diese üppig grüne Gegend nennt sich Patagonien.
Der Ort Chacabuco ist winzig und gibt nichts her, und selbst das Wenige ist wegen Weihnachten geschlossen.
Wir fahren mit einem Bus zu einem privaten Park -Aiken Del Sur-, dürfen uns mit einem gelben, schweren Regenponcho aus störrischem Plastik bewappnen, fahren nochmal 5 Minuten mit dem Bus. Dann beginnt der 800m lange Weg zum Wasserfall.
Bald regnet es auch schon, was für diese Region normal ist. Entsprechend
feucht ist die Natur, und es wächst üppig alles neben- und übereinander.
Große Blätter neben riesigen, dick behangenen Blaubeerbüschen, dichtes Gestrüpp neben farnbehangenen Bäumen vor grünen Wiesen mit Sumpfdotterblumen.
Am Ende des kurzen Weges ist ein schöner Wasserfall.
Auf irgendwelche Erklärungen unseres Guides zu Flora und Fauna warten wir vergeblich. Die anderen Guides geben mehr von sich, und Christiane wechselt entnervt die Gruppe.
Das Highlight ist ein Kingfischer (Eisvogel), der mit Fisch im Schnabel auf einem Ast landet. Wie er es fertig bringt, dabei noch unentwegt zu rufen, ist mir ein Rätsel.
Der Miniaturausflug endet an einem See, der Ausblick wäre bei gutem Wetter sicher beeindruckend.
In einem Gebäude über dem See ist das Grillfeuer entzündet, und das Fleisch für die nächste Gruppe der Wanderstrecke brutzelt bereits. Die "schwere" Wanderung geht 2 Runden länger.
Wir bekommen einen Snack und wieder Pisco Sour, nicht ohne zum wiederholten Mal zu hören: dies ist ein chilenisches Getränk!!!
Eine kleine Folklore Gruppe führt Tänze vor, und zum Schluss müssen ein paar Touristen ran. Ganz nett, aber eine Stunde ohne Gruppe im Wald wäre mir lieber gewesen.
Etwas angefeuchtet und durchfröstelt erreichen wir das Schiff und vertrödeln den weiteren Tag.
Das Schiff macht sich auf den Weg aus diesem Fjord heraus. Leider wird das Wetter immer schlechter, nur 5 Minuten blinzelt der blaue Himmel durch den Nebel.
Es erwarten uns 2 Seetage.
Da muss man aufpassen, dass nicht nur Essen auf dem Programm steht.







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