Das geht ja morgens um 7 schon los.
Heute haben wir ihm endlich einen Besuch abgestattet und von oben auf unsere Botafogo Bucht herab geschaut. Sogar "unser " Haus kann man von da oben erkennen. Es ist leicht diesig, was nur die Kameras nicht so gerne haben, woran sich aber das Auge nicht stört.
Wir meinten, uns wenigstens einmal beeilen zu müssen und stehen schon um 10 Uhr an der Kasse. Das Thermometer zeigt bereits 30 Grad.
Merkwürdigerweise kommen wir ohne Wartezeit gleich mit der ersten Gondel mit. Nach unserer Erfahrung beim Corcovado hatten wir Schlimmeres erwartet.
Seit 1913 gab es eine Drahtseilbahn, seit1972 die derzeitige Seilbahn auf den 396m hohen Granitkegel.
Zuerst schaukelt man in der ersten Kabine 3min. auf den 220m hohen Morro da Urca. Dort kann man schon die schönsten Rundumsichten genießen.
Wenn es nicht so heiß wäre, wäre der Genuss allerdings noch viel größer.
Die 2. Gondel braucht genauso lang, und wenn ich sagen soll, wo die Aussicht schöner war, kann ich es beim besten Willen nicht.
Der lange Sandstrand (oben), das ist die Copacabana.
Sowohl vom Corcovado aus, als auch von beiden Aussichtspunkten am Zuckerhut hat man einen phantastischen Blick auf die Stadt.
Und ich finde auch, dass sie (von oben) die schönste Stadt der Welt ist.
Von da oben wirkt alles so friedlich und ruhig.
Die brasilianische Sprache tut das Ihrige dazu. Sie hat einen eher weichen Klang, der mir gefällt, obwohl ich nichts verstehe.
Unten und bei über 35 Grad merke ich meistens nichts mehr davon, dass ich in der schönsten Stadt der Welt sein soll....
Vielleicht wäre es anders, wenn ich in der kühleren Jahreszeit gekommen wäre, oder an Karneval.... Aber wir mussten ja wegen der Kreuzfahrt diese Jahreszeit nehmen, und letztendlich ist es auch o.k.
Das gehört eben alles zu Rio dazu.
Später gehen wir am kleinen Strand, der zu Füßen des Morro da Urca liegt, noch etwas essen.
Danach ist Christiane für heute schachmatt. Ich ziehe nach einer Erholungspause in der kühlen Wohnung noch einmal los.






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