Falkland .... muss schnell abgehandelt werden. Der Akku ist fast leer. Internet kostet überall 14€ für 60 Minuten. Die Karte dazu kaufe ich im Supermarkt, da kann ich mit der Visacard bezahlen, sonst reichen meine Dollar nicht mehr für einen Kaffee der NUR 6 US$ kostet..... Schlecht geplant....
Hier ist es arg windig, aber nicht richtig kalt. Alle paar Minuten fängt es an zu regnen. Alles ist very British, englische Flaggen knatter an allen Ecken im Wind. Vor der Post stehen 2 rote britische Telefonzellen und der dazu passende rote Briefkasten.
Englische Vorgärten und niedliche historische Häuschen vervollständigen das Bild.
Ansonsten ist hier wohl der Hund begraben..... Auch die zahlreichen Souvenirläden kann man total abhaken.
Der Ausflug am frühen Morgen zur Pinguinkolonie war sehr schön.
Auch war uns dabei der Wettergott hold. Es fing erst am Ende an zu regnen...
Zunächst ging es über eine Schotterpiste, links und rechts der Strecke scheinen Flussbetten zu liegen.
Diese sind aber die mit grau gesprenkelten Bruchsteinen gefüllten ehemaligen Gletscherstrassen...... sehr imposant!
Ganz in Gelb gekleidete Minenräumer gehen ihrer mühsamen Tätigkeit nach. Ich sah nur Schwarze bei der Arbeit, und für diesen gefährlichen Job bekämen sie 25$ am Tag. Es gibt noch unendlich viel zu räumen.... Der Falklandkrieg von 1982 hat viele Spuren hinterlassen...
Wir steigen nun, und im Landrover schaukeln wir auf Moorboden auf und ab.
Die Vegetation ist karg, nur Grasbüsche, Kissengewächse und ab und zu ein schönes Blümchen....
Kurz vor der Küste hat eine große Gruppe von Gentoo Pinguinen ihren Nistplatz. Manchmal Gesellen sich auch ein paar Magellan- oder Rockhopper- Pinguine dazu.
Mitten im Gewühle haben es sich etwa 20 Königspinguine gemütlich gemacht. Sie stehen in einer Gruppe zusammen, auch ein Junges ist dabei.
Das Treiben ist herrlich. Mal klaut einer ein Bröckchen Torf aus einem Nest und haut schnell damit ab. Andere schreien nach der Mama, verjagen einen Rivalen oder sie liegen auf ihrem Nest und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Bis ein Schwarm frecher Möven zum Angriff übergeht. Dann halten alle zusammen und versuchen eine laute Abwehrfront zum Schutz der Eier und der Jungen zu bilden. Die Möven mit den eleganten roten Füßen lassen sich aber kaum einschüchtern.










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