Im Morgenlicht bei Sonnenschein sieht man die argentinische Seite viel deutlicher als abends. Man erkennt die Stege, auf denen wir gestern gelaufen sind und sieht sogar die Menschen laufen.
Aber es ist um halb 10 schon wieder so brütend heiß, dass mir nach 10 Minuten der Schweiß in Strömen herablief. Da habe ich lieber auf weiteres Bestaunen dieses Naturwunders verzichtet und mich verabschiedet.
Unser Flug nach Rio de Janeiro mit TAM
dauerte nur knapp 2 Stunden
und das Taxi quälte sich gleich mit uns durch den Stau.
Gegen 18 Uhr sind wir in unserem 1-Zimmer- Airbnb- Appartement in Botafogo, mit direktem Blick auf den Zuckerhut.
Wir müssen uns erst einmal eingewöhnen, der Unterschied zum Hotel davor könnte kaum krasser sein.
Am Eingang des Hochhauses muss sich einer von uns mit Pass ausweisen und Name und Passnummer werden notiert.
Der Parterrebereich ist Totalbaustelle, aber das hatte uns der Vermieter vorgestern schon entschuldigend mitgeteilt. Im 4. Stock erwartet uns die Nachbarin als Hüterin des Schlüssels. Sie ist noch gar nicht ganz fertig mit der Herrichtung des Appartements.
Sie war sehr liebenswert, hat uns einen Kaffee und ein Stück Brot angeboten und viel erzählt.
Ich habe nicht ein einziges Wort verstanden, Christiane ab und zu etwas, da sie Spanisch kann. Die Nachbarin spricht aber nur portugiesisch, und das ist hier mehr die Regel als die Ausnahme. Dann wird eben Zeichensprache helfen müssen.
Christiane weiß noch nicht, ob sie die Nacht auf der Couch übersteht. Ähnlich ging es mir in Santiago. Bei mir waren es Knick und Schräglage, jetzt scheint ein Querbalken zu stören.
Man muss bei Airbnb- Buchungen doch genauer auf die Bettbeschreibung achten und darauf, dass das 2. Bett keine Couch ist. Dies ist meine 4. Airbnb Erfahrung und 3x war eigentlich nur ein Bett richtig o. k.
Das Schlafen kann also in Zumutung ausarten. In Santiago habe ich dem Vermieter in der Bewertung freundlich ein Probeliegen empfohlen. Das werde ich hier wohl auch tun müssen.
Wir vertreten uns draußen die Füße, essen in einem kleinen japanischen Restaurant um die Ecke eine leckere Suppe mit frittierten Beilagen und tragen im Regen unsere Wasserflaschen "nach Hause".



Das ist ja eine Supergemeinheit, diese Betten! Da könnt ihr den nächsten Tag doch gar nicht richtig genossen haben, schließlich seid ihr nicht mehr zwanzig, und selbst dann wäre es schwer gewesen! Ich habe mich richtig mit dir aufgeregt!
AntwortenLöschenAber die Fotos sind wieder einmalig, solche Fälle möchte ich auch einmal sehen!
Die Coatis sehen ganz niedlich aus. Ich würde zu gern einmal eins am Schwänzchen ziehen, natürlich ganz zärtlich... Aber sie würden das wohl falsch verstehen und kräftig zubeißen... Sind das Nagetiere?
Weiterhin schönen Urlaub mit besseren Betten!
H.
P.S. Heute war es morgens richtig kalt, nach meinem Gefühl unter 0°, dazu trüb.